nensch - Ehrlich währt. Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln.
[Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974]
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Alpha-Test-Aufruf (Tagebücher)
Tagebuch von Ralf Poschmann, veröffentlicht am 12.8.2006 um 22:09:09

Für Version Vier.

Die Software auf der Basis von Drupal ist zwar noch lange nicht fertig, aber jedenfalls so weit, dass ich die Benutzeranmeldung freigegeben habe. Wer möchte, kann sich anmelden. Ich empfehle zuvor ein Studium der Online-Hilfe.  


Wenn die Software sehr langsam und träge reagiert, dann liegt das daran, dass sie erstens auf einem virtuellen Server läuft, d.h. sich einen PC mit vielen anderen Webseiten teilt, und zweitens daran, dass ich noch keine der in Drupal implementierten Beschleunigungsmöglichkeiten eingeschaltet habe.

Es handelt sich aber trotzdem um ein „Produktionssystem”, d.h. ich werde die Datenbank nicht irgendwann wieder platt machen. Also sind ernsthafte Beiträge und Kommentare dringend erwünscht und nicht irgendwelche "Test Test"- oder "Lala"-Einträge.

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Alpha-Test-Aufruf | 36 Kommentare (36 inhaltlich, 0 redaktionell, 0 versteckt)
Layout (keine/0) (#1)
von Balbina Laye
verfasst am 13.8.2006 um 08:18:39

Das Motto der Site sollte heißen: Alles IST gut!

Zum Layout: Ich habe den Eindruck, dass der goldene Schnitt bei der Verteilung der Seitenleisten nicht stimmt. Diese sind etwas zu schmal im Verhältnis zum Mittelteil. Die Suchleiste im Header wäre schöner, wenn sie in Verlängerung der Navigation wäre, passend zur rechten Seitenleiste und der Header insgesamt ist zu klein. Aber - gute Arbeit!

Ist das ein Ersatzforum für nensch?



Die Zukunft ist offen (keine/0) (#2)
von Ralf Poschmann
verfasst am 13.8.2006 um 09:40:32

Verbindliche Absprachen gibt es keine. Es kann eine Ablösung der Nenschsoftware mit Einspielen der Nenschdatenbank werden (wenn das technisch und rechtlich geht), es kann ein eigenes (kleineres) Forum werden, es kann ein eigener, sehr komfortabler Blog werden mit Gastbeitragsschreibemöglichkeit.

Was das Layout betrifft: Die Software besteht aus mindestens 4 Schichten: Datenbank, Basismodule, eigene Änderungen und Module, Themes (Skins). Die Drupal-Community liefert sehr viele verschiedene Themes, vier Standardversionen davon kann man als angemeldeter Besucher jetzt schon auswählen (so richtig gefällt mir keines davon).

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Kompliment (keine/1) (#3)
von Mirja Brink
verfasst am 13.8.2006 um 10:45:46

… nicht nur für „das Neue”, sondern auch für die Selbstgespräche. Ich lach mich gerade weg. Vielleicht sollte es einfach so bleiben, ihr unter euch.

Gesetzt den Fall, ich meldete mich zum Ausprobieren an. Kann ich mich wieder abmelden, bevor es richtig losgeht? Was mir gerade auffällt: Die „Benutzer online” werden mir angezeigt, obwohl ich nicht angemeldet bin. Soll das so?

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Vorschlag (keine/0) (#5)
von Ralf Poschmann
verfasst am 13.8.2006 um 11:03:38

Denk dir einfach ein schönes Pseudonym aus, unter dem du schreiben möchtest. Dann verbrauchst du „nur” eine Mailadresse, weil jede Registrierung eine eineindeutige Mailadresse benötigt. Eine Abmeldung ist dann nicht mehr nötig, weil dein Pseudonym ja keiner kennt.

Ich habe noch nicht getestet, was mit Texten und Kommentaren passiert, wenn man den Account des Autors löscht (Deaktivieren geht aber auch).

Es ist es auch möglich, bestehende Benutzer umzubenennen. Die Software bietet sogar die Möglichkeit, dass die Benutzer sich selbst umbenennen können. Ich habe das aber deaktiviert, weil es verwirrend ist, wenn bei bestehenden Texten und Kommentaren laufend die Autorennamen wechseln.

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css (keine/0) (#4)
von Balbina Laye
verfasst am 13.8.2006 um 10:51:44

Ich habe auf meiner Site ein ähnliches System (Joomla). Die css kann leicht angepasst werden.

Dann bin ich mal gespannt, was mit der Site geschieht.

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Hallo Rapallo! (keine/0) (#6)
von Joachim Fildhaut
verfasst am 14.8.2006 um 11:09:49

Die Site gefällt mir gut, insbes. das Weiß, wenn ich mich auch erstmal an den Hauch von technik-publizistischem Layout gewöhnen müsste.
Der Konjunktiv deutet an: Auf dem Absprung rüber bin ich beileibe nicht. Dass die Leute dort unter Decknamen operieren, widerstrebt meinem Wunsch, an einer Community teilzuhaben, und dazu gehört für mich der Auftritt als bürgerliches Selbst.
Aber zum Mittesten werde ich gerne mal was Einstellen.
Bis dahin schönGruß !-j



Mit "o": (keine/0) (#8)
von Ralf Poschmann
verfasst am 14.8.2006 um 12:00:41

rapollo.

Das Layout ist zunächst völlig nebensächlich. Durch die Trennung von Funktionalität und „Theme” / „Skin” kann man noch ein ganz anderes Look & Feel erzeugen, ein noch minimalistischeres oder ein kribbelbuntes, andere Schriftarten, andere Blöcke links und rechts und und und. Für angemeldete Tester sind die vier Standardlayouts von Basis-Drupal heute schon verfügbar.

Die Diskussion über die Realnamen ist noch nicht abgeschlossen. Von Joscha kam der Einwand, dass es für manche Leute berufliche Nachteile haben kann, wenn sie „in echt” agieren. Das haben mir inzwischen einige auch per Mail bestätigt, dass es für sie ein Abschreckungsgrund war. Meine Erfahrung der letzten Zeit aus den Blogs ist, dass Leute, mit denen man ernsthaft diskutieren kann, ihre Nicknamen nicht wechseln, eine konstante Identität ist also durchaus vorhanden.

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Fragen einer nicht auf dem Laufenden Seienden: (keine/0) (#7)
von Doris Klöden
verfasst am 14.8.2006 um 11:12:36

Wird Nensch demnächst komplett eingestellt?
Wenn nicht, wozu die Seite?
Was genau soll da anders werden, als es bisher bei Nensch war?
Soll überhaupt irgendwas anders werden?
Sind mit der neuen Plattform Krischan und Henning ausm Geschäft raus?
Wer besetzt ihre Position auf der neuen Plattform?

Sicher fallen mir noch ein paar Fragen später ein und sorry, dass ich mir die Antworten nicht selbständig zusammensuche. Mir bleibt aus irgend einem Grunde nur noch die Hälfte der Zeit vom Tag übrig.



Der Rest der Antworten (keine/0) (#9)
von Ralf Poschmann
verfasst am 14.8.2006 um 12:07:55

Ein Teil deiner Fragen wurde hier schon beantwortet. Auf der Testversion trage ich die volle Verantwortung, weil die Url unter meinem Namen angemeldet ist. Ich hoffe, dass irgendwann auch Joscha ein paar komplexere Funktionen beisteuern kann, weil er Profi in PHP ist, während ich bis jetzt nur schon bestehende Module zusammengeklickt habe. Mein „PHP-Kurs” läuft gerade erst an, macht aber gute Fortschritte. Ich habe weder mit Krischan noch mit der „Gang” einen Streit, und das soll meinerseits auch so bleiben.

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ok, (keine/0) (#11)
von Doris Klöden
verfasst am 14.8.2006 um 14:47:09

dann anders: Ich verstehe die Motivation noch nicht, warum es jetzt diese Plattform gibt…mir fehlt da echt ein ganzes Stück Film.

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Das war so (keine/0) (#12)
von Joachim Fildhaut
verfasst am 14.8.2006 um 16:43:42

nensch sollte reformiert werden, vor allem gestalterisch, vor allem von einem Webdesginer glaubich. Ralf und Joscha hatten tiefschrüffende Vorschläge zu den Funktionen - und arbeiteten denn auch dran.
Soweit ich das sehe, vollzieht sich dieser Vorgang ohne Konkurrenz / Übernahmeambitionen, aber offen für jede Art von Kooperation. Also sozusagen solidarisch.

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Frauen sind echt anstrengend (keine/1) (#13)
von Ralf Poschmann
verfasst am 14.8.2006 um 17:08:03

Ein weiterer Teil deiner Fragen wird hier beantwortet. Doris hat diese Woche drei Fragen frei, zwei sind jetzt verbraucht. Eine hast du noch … in der ganzen restlichen Woche.

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Witzig (keine/0) (#16)
von Hildegard K. Thies
verfasst am 15.8.2006 um 23:15:35

Soll wohl witzig sein. Also: Haha. Viele Gruesse von meinem Leben ausserhalb Nensch! Habe hier grade kein sz zur Hand und ausserdem sind z und y auf der Tastatur vertauscht. Aber ich schaff das schon. Nur der Count down laeuft, gleich ist meine Gebuehr verbraucht und ich habe keine Zeit, um im Bauch des Nenschen zu recherchieren!

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Komisch (keine/0) (#17)
von Ralf Poschmann
verfasst am 16.8.2006 um 06:43:02

Also wenn mir jemandin sagt, also Männer sind echt anstrengend, dann nicke ich bloß und denke mir gar nichts weiter dabei. Aber trotzdem danke für die Haha Aufmerksamkeit.

Solche Tastaturen mit z <-> y sind echt anstrengend. Versuche mal dort drauf das Folgende zu tippen: „<>/\{}[] *~#”, alles Zeichen, die ein Softwärker mindestens einmal je Zeile braucht.


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Mittwochsfrage: (keine/1) (#18)
von Doris Klöden
verfasst am 16.8.2006 um 15:10:47

Schau Ralf, du hast es fast hinter dir: Wenn all die Fragen von einem Mann gekommen wären, hättest du sie als weniger anstrengend empfunden?

Wenn ja, lautet nächste Woche Montag meine nächste Frage: Warum?

Ich lerne schonmal das Verhalten, das mein Sohn in ca. 3-4 Jahren an den Tag legen wird und teste an Nenschen, welche Palette der Reaktionsmöglichkeiten solche Kettenfragestrategien hergeben, damit ich dann kompetent auswählen kann, wie man sowas geschickt abwürgt. Danke schonmal für dein Verständnis.

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Nein! (keine/0) (#19)
von Ralf Poschmann
verfasst am 16.8.2006 um 15:39:26

Puh, damit hätte ich schonmal die Montagsfrage verhindert, schwitz.

Aber die Doris ist auch gar nicht nett, alswowie sie mein Verhalten mit dem eines 3-4jährigen Zwerges vergleicht.

Auf unserem Flur turnt so ein dreijähriger Nervzwerg herum, meine Prognose: Bei N. mühsam erlernte Strategien werden nicht funktionieren. Bei den xKäsehochen laufen genetische Programme ab, bei dir auch, du wirst geduldig alle seine Fragen beantworten, ihm seine Sachen hinterher räumen, Pausenbrote schmieren, Kindergeburtstage ausrichten, …, solange bis er von sich aus es als voll peinlich empfinden wird, mit seiner begluckenden Mutter gesehen zu werden. Dann ist ein paar Jahre Sendepause angesagt. Erst während des Studiums ist Pension Mama wieder en vogue.  

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Anders: (keine/0) (#20)
von Doris Klöden
verfasst am 16.8.2006 um 15:56:10

Ich spiel gerade den Zwerg nach und du bist der Erwachsene, der nicht die Geduld verlieren darf.

Ps.: Selbst wenn ich mich im Alleingang hätte informieren wollen, hätte ich gar nicht gewusst, nach welchen Stichwörtern ich hätte suchen sollen. Es ist so mühsam, Nensch durchzukämmen nach verstreuten Infos. Deswegen die nervige Fragerei, die meine Nerven schonte und deine belastete. Es ist mit maximal 5-6h Nachtschlaf zu entschuldigen, dass mir für manche Dinge die Energie fehlt. Ich hatte die Wahl zwischen uninformiert bleiben oder dich ausquetschen. Die Neugier hat dann doch gesiegt.

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Ausprobiert hab ichs nicht, (keine/0) (#10)
von Ursula Rossel Escalante S.
verfasst am 14.8.2006 um 14:02:37

aber optisch siehts jedenfalls ansprechend aus, abgesehen vom IV, das wahrscheinlich römisch 4 meint, aber irgendwie unangenehm an die Invalidenversicherung erinnert.
Gibts denn dort auch ein Abstimmungssystem? Das Nenschige hat mich soeben veräppelt: Texte von Felizitas, Walltraud und Kai standen zur Abstimmung. Allen habe ich ein + gegeben, bei jedem hatte ich (oh wau!) die entscheidende Stimme. Ergebnis: 2x Orkus, 1x Ressort. Als ob es auch eine minimale Anzahl + Stimmen bräuchte, um abgewählt zu werden. Hä?!



Einfache Erklärung (keine/1) (#14)
von Ralf Poschmann
verfasst am 14.8.2006 um 17:18:13

Das Abstimmungsergebnis wird bei jeder neuen Stimme ausgewertet. In deinem Fall war zufällig die Abstimmungszeit überschritten. Da deine Stimme nicht zur Veröffentlichung gereicht hat, wurden die Beiträge versenkt.

Es gibt dort auch ein Abstimmungssystem, das aber derzeit noch etwas anders funktioniert. RTFM.

Die IV erklärt sich aus der Nenschgeschichte. I ist das jetzige System, II die Ankündigung vom November, III die Ankündigung der Abtrünnigen -> macht IV für den nächsten Versuch.

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Kommentarbewertung (keine/0) (#15)
von Joachim Fildhaut
verfasst am 15.8.2006 um 12:21:48

Ein dickes Hervorragend für die Zählweise I bis IV mit besonderer Berücksichtigung von III!

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Vorschlag (keine/2) (#21)
von Ursula Rossel Escalante S.
verfasst am 20.8.2006 um 18:59:34

Ralf, erstmal (und endlich) wollte ich auch noch sagen, Respekt und Dank für die grosse Arbeit - ich habe ja nur kurz reingeschaut und als erstes mal gerüsselt, das war ganz und gar nicht so gemeint. Ob daraus irgendwann „Anstattnensch”, „Neuesnensch”, „Nebennensch” oder „Alternativnensch” wird oder werden soll, darüber zu befinden steht mir als relativer Neuling und Nichttotaldurchblicker nicht zu.

Eins möchte ich vorschlagen, ob für Nensch in Zukunft oder für IV: Ich habe mich oft gewundert (und geärgert), wieviele Leute ihren Senf dazugeben, ohne selbst je etwas beizutragen. Deshalb sollte für Nurleser die Kommentarbewertung tabu sein, das geht ja nicht an, dass man sich selbst nie auf die Äste hinauslässt und trotzdem mitredet. Ich würde sogar soweit gehen, dass man, um kommentieren, bewerten und abstimmen zu dürfen, z.B. mindestens 2x pro Jahr selbst einen Beitrag liefern muss (der Vielfalt halber vielleicht sogar in zwei verschiedenen Ressorts). Alle 6 Monate wäre dann Tabula rasa, wer in dieser Zeit nichts beigesteuert hat, dessen Account wird gelöscht. So könnte man gewaltig ausmisten (bei längerer Abwesenheit müsste man dann halt noch sowas wie einen Urlaubsmodus einbauen).
Ob sich das technisch umsetzen lässt, weiss ich natürlich nicht…

Über das Anonym oder Echtnamen werde ich mir noch nicht klar. In der jetzigen Konstellation ist klar, dass man als erstes rauszupuzzlen versucht, wer wer ist, das würde sich mit der Zeit wohl von selst legen.



Weil (4.66/3) (#22)
von Mirja Brink
verfasst am 22.8.2006 um 00:13:40

… dieser Vorschlag mich betrifft:
Dieser Vorschlag wurde tatsächlich schon mehrmals angesprochen. Und er hat durchaus etwas für sich, mindestens der Teil, dass die Kommentarbewertung für Nurleser tabu sein sollte - Rausschmiss nach 6 Monaten finde ich dagegen übertrieben, weil sich das „Beitragsverhalten” ändern kann.

Aber eine Erklärung, warum ich zwar (noch) kommentiere, noch bewerte, noch abstimme, noch meinen Senf dazugebe, ohne jedoch einen Beitrag abzuliefern, möchte ich geben: Natürlich bin ich unter anderem schlichtweg faul. Außerdem bin ich recht engagiert in einem anderen Forum, das steht immer an erster Stelle. Wenn ich Zeit habe, wird diese Zeit zuerst da rein gesteckt. Dann geht allein dafür, alle Beiträge und Kommentare hier (gründlich) zu lesen, schon recht viel Zeit drauf. Dabei habe ich aber das Gefühl: Wenn ich dieses Forum schon nutze, meinen Nutzen aus all dem ziehe (im Grunde bin ich hier Schmarotzer), muss ich wenigstens etwas dafür tun, indem ich Beiträge reinwähle oder mit einer Kommentarbewertung zeige, dass mir ein Kommentar etwas gebracht hat: eine ganz neue Sicht, eine Information, etwas Neues, was ich dadurch gelernt habe, ein Einblick in eine Persönlichkeit, oder dass ich lachen konnte.

Aber ich kann nicht gut mit Kritik umgehen. Ich nehme zu persönlich. Und seit einiger Zeit, mal mehr, mal weniger stark, habe ich immer wieder das Gefühl, dass ich vieles, was hier passiert, überhaupt nicht mehr ertrage. Ich scheue mich, Beiträge zu schreiben, weil sie mir a) selbst von vornherein nicht gut genug scheinen und ich b) das Gefühl habe, die Reaktion (Kommentar und Abstimmungsverhalten) jedes Einzelnen sowieso schon vorhersagen zu können. Vielleicht könnte man sagen, ich bin müde, dessen überdrüssig. Mir fehlt jede Motivation, weil es mir vorkommt, als liefe alles auf immer die gleichen Streitereien, die gleichen Nickeligkeiten, die gleichen Wortverdrehereien, absolutes Unverständnis füreinander, logisch-rhetorische Schlachten, und, was mich schlicht verletzt, seltsame Interpretationen meiner Reaktionen, die grundfalsch sind und die gemacht werden, ohne dass man mich kennt, hinaus. Und daher immer die Frage: Für wen? Wofür? Wieso soll ich mir da noch die Mühe machen, einen Beitrag zu schreiben? Um mich dann sowieso hinterher wieder zu ärgern? Wieso mich selbst an den Pranger stellen, mich zur Zielscheibe machen?

Eigentlich müsste ich hier längst weg sein. Ich habe aber (noch) Angst, dass es mir sehr schnell Leid tun könnte, wenn ich mich abmelden würde. Und so schaue ich wider besseren Wissens doch immer wieder rein, schaffe es manchmal, meine Klappe zu halten, manchmal nicht und gebe dann doch meinen Senf dazu.
Es wäre besser gewesen, mich hier gar nicht anzumelden, aber mich trieb damals die Neugier, was da eigentlich in diesen „redaktionellen Kommentaren” steht - von denen ich tatsächlich auch viel gelernt habe.

Dieser Start von Forum IV war - gerade in dieser Situation, wo ich sowieso schwarz sehe - fatal, fast katastrophal. Mir hat mal jemand gesagt, als ich kein Feedback zu einer Arbeit von mir bekam: „Wie kann man nur so wenig Respekt vor der Arbeit anderer haben”. Daran musste ich jetzt wieder denken.
Wenn es mit dem Forum IV doch weitergehen sollte, werde ich mich jedenfalls nicht so schnell anmelden. Irgendwann vielleicht mal. Sollte es mir da ähnlich gehen, wäre ich wahrscheinlich froh, wenn ich nach 6 Monaten rausgeschmissen würde.

Entschuldigung für diesen einigermaßen depressiven Kommentar, ich bin zurzeit eh mal wieder nicht gut drauf, und nächtliche Uhrzeiten haben es sowieso an sich, einen in (gar nicht mal unbedingt unangenehme) Melancholie zu schubsen. Demnächst tut's mir dann wahrscheinlich wieder Leid, dies geschrieben zu haben, einerseits, weil ich meine jetzige Stimmung nicht mehr nachvollziehen kann, andererseits, weil ich die Reaktionen, die eventuell darauf kommen werden, nicht gewollt habe.
Nach dem Lesen also bitte vergessen und ignorieren. Und ich schlaf jetzt erst mal eine Nacht drüber, morgen sieht die Welt schon anders aus, nach Regen folgt Sonne, alles wird gut, usw., etc., pp.

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Nicht nur depressiv... (keine/0) (#23)
von Ursula Rossel Escalante S.
verfasst am 22.8.2006 um 14:30:25

…und absolut nachvollziehbar, soweit ich das als relativer Neuling überhaupt kann. Ich hatte bei meinem Vorschlag nie und nimmer an Dich gedacht, weil Du so präsent und aktiv bist, dass mir nie auffiel, dass Du seit ich hier bin keinen Beitrag eingestellt hast.
Vielleicht ist der Vorschlag also doch nicht so intelligent - ich dachte mehr an dieses metaphysische Staunen mit Gänsehaut, wenn man plötzlich eine Kommentarbewertung oder ein Abstimmungsvotum erhält von jemandem, der aus den Tiefen des Nichts auftaucht und von dem man noch nie ein Wort gelesen hat. Besonders, wenn dann die Abstimmung oder Bewertung negativ ausfällt, erzeugt das bei mir diffusen Ärger (auch ich bin nicht extrem kritikfähig, deshalb bestehe ich auf einer Begründung und kann die Kritik nur produktiv verwerten, wenn ich wenigstens im Ansatz weiss, wer der Kritiker ist). Umgekehrt vermag eine „anonyme” positive Bewertung nicht wirklich zu erfreuen.
Also müsste es doch irgend eine Möglichkeit geben,  die ganz dreisten Trittbrettfahrer auf den Bahnhof zu verweisen (drum sag ichs noch einmal: Dich - und vermutlich einige andere, von denen ich nie einen Betrag, wohl aber viele Kommentare gelesen habe - hatte ich damit ganz und gar nicht im Visier).

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@Mirja & Ursula (keine/0) (#24)
von Ralf Poschmann
verfasst am 22.8.2006 um 19:24:42

Was ich immer wieder lustig finde, das sind die Betonungen, dass man ein Neuling ist usw. usf. Entweder stimmt es nicht, dann sollte man es nicht schreiben, oder es stimmt, dann braucht man es nicht zu tun.

Kommentarbewertung: Es gibt eine widersprüchliche Benutzung derselben. Man kann Zustimmung oder Ablehnung zum Inhalt äußern, zur Witzigkeit, zum Autor, man kann die Form eines Kommentars loben oder kritisieren, man kann das Gelesenhaben eines Kommentars dokumentieren, man kann „kompensationsbewerten”, man kann einen Streit, der zwischen Personen oder um Themen tobt, auf der Ebene der Bewertungen fortsetzen und und und. Zudem ist (oder war?) diese Bewertung hier an den Benutzerstatus geknüpft. Dann gibt es noch die mehr oder weniger unangenehme Erinnerung an die eigene Schul-, Lehr- und Studienzeit.

Da unterschiedliche Teilnehmer zu unterschiedlichen Zeitpunkten einer jeweiligen Punktzahl eine andere Bedeutung unterstellen (sie hineininterpretieren), ist die Bewertung selbst Quelle von Streit. Wozu soll das Ganze also nütze sein? Solange darüber keine weitgehend konsensfähige Meinung besteht, ist jede Diskussion über eine Implementierung wie auch immer obsolet. Das gilt zumindest für den Zeitraum, wo jeder jeden einigermaßen kennt. In einem sehr großen Forum mag eine Vorauswahl dessen, was man lesen „soll”, durch andere sinnvoll sein.

Anders sieht es mit der Beitragsauswahl aus. Hier halte ich (auch aus reiner Faulheit) die derzeitige Drupalversion für ziemlich vernünftig: Jeder Beitrag ist drin, wenn er nicht zu viele negative Bewertungen erhält. Wenn er viele positive Bewertungen gesammelt hat, kommt er auf die Titelseite. Damit erhält man eine gewisse Mindestqualität und besonders gute Sachen werden prominenter platziert. Das ist auch eine für jeden transparente Dreistufenvariante, die sich von der derzeitigen unterscheidet. Die jetzige ist nämlich eine dreieinhalbstufige: Ablehnen, verhungern lassen, Ressort, Titelseite. Am verhungern lassen trifft aber den Autor die geringste Schuld.

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Entschuldigung (keine/0) (#25)
von Ursula Rossel Escalante S.
verfasst am 22.8.2006 um 22:29:48

Ich werde mich nicht wieder als Neuling bezeichnen, obwohl ich finde, dass man nach einem halben (?) Jahr (dreiviertel?) noch einer ist, was man daran merkt, dass man das meiste Insidergeplänkel noch immer nicht schnallt - oder vielleicht liegts daran, dass ein Gutteil aller Nenschen sich persönlich kennen. Aber schon klar, das irritiert nur mich zuweilen, ich müsste es wirklich nicht mehr wiederholen.
Mit den Kommentaren hast Du Recht, zu Beginn habe ich mir sogar vorgenommen, niemals zu bewerten weil eben sinnlos, und dann fängt man halt doch irgendwann damit an (ich hoffe doch, dass es niemandem einfällt, damit den Autor selbst zu bewerten!).
Beitragsauswahl klingt gut (besser), vor allem wenn das Aushungern eliminiert werden kann.

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Was ich eigentlich meinte (keine/0) (#26)
von Ursula Rossel Escalante S.
verfasst am 22.8.2006 um 22:53:18

mit Neuling, wo habe ich nur heute wieder meinen Kopf gelassen: Durch dieses selbstverpasste Prädikat fühle ich mich nicht berechtigt, mit einer vollen Stimme demokratisch mitzumischen, daher immer die vorsichtige Präambel („ich finde… aber ich bin ja niemand, um das zu beurteilen”)

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ich seh das halb so eng (keine/2) (#28)
von Felizitas Arneth
verfasst am 23.8.2006 um 00:22:32

vor allem mit den abstimmungen.
wenn zum beispiel (ich hoffe er kann das verknusen!) marcel ring mal einen beitrag von mir positiv bewertet, dann glaub ich wahrscheinlich - in einem anflug von höhenkoller(aber das ist nicht gesichert), dass „ich es geschafft” habe. kann ja sein, dass ich mich irre, aber der wäre nach der 6 monatsregel doch raus, oder?
das könnt ihr mir nicht antun!

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Nein, warum? (keine/0) (#29)
von Ursula Rossel Escalante S.
verfasst am 23.8.2006 um 15:55:54

„Geschafft” hat man es, wenn diejenigen, deren Urteil einem wichtig ist, zustimmen. Ich kann nicht wissen, was mir das Urteil von jemandem bedeutet, der nichts tut ausser urteilen, weil ich so ja auch nicht weiss, nach welchen Kriterien er urteilt.

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das war zynismus (keine/0) (#33)
von Felizitas Arneth
verfasst am 23.8.2006 um 23:28:16

tschuldige.
„geschafft” habe ich es, wenn mir meine zeilen etwas bedeuten. alles andere empfinde ich als geschenk. wenn meine zeilen dann noch jemanden gefallen, dessen zeilen wiederum mir gefallen, dann ist es mir eine freude, eine ehre, ein vergnügen. so, wie bei dir.

das alles ist aber jetzt eine andere sache, als das „urteilen”. bei „urteilen” schätze ich manche - nennen wir sie mal - kritiker/kritiken mehr oder/und anders als andere.

jemand der „nur” urteilt (vielleicht auch jemand, dessen beiträge es nicht „zur veröffentlichung geschafft” haben, wie meine z.B.?)- hm? … von dem ich nicht die kriterien, die seiner beurteilung zu grunde liegen, einzuschätzen weiß… puhhh.
weißte, mir sind meine kriterien der beurteilung oft selbst nicht bewusst. ich für mich gehe davon aus, dass am anderen ende der leitung ein mensch mit hirn sitzt. wie auch immer das geartet sein mag. auch mit lebens- erfahrung (auch hier: egal welche), mit fähigkeiten (ich wiederhole mich nicht mehr), mit „grundlagen”… schlicht: der wird wissen, warum er/sie das so beurteilt… dieses „warum” dann jeweils heraus zu finden (oder aber auch „serviert” zu bekommen) - muss ich? nö! kann ich, wenn ich möchte? ja, ich kann es versuchen. und wenn der andere nix von sich zeigen möchte, aber denoch mitredet… warum nicht? manches sind ja auch prozesse…

zu „mehr” bin ich aus müdegründen heut nimmer in der lage

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Alles gut, alles schlecht, man weiß es nicht. (keine/1) (#35)
von Hans-Joachim Griebe
verfasst am 23.8.2006 um 23:51:19

Was man aber weiß, ist, dass Sie, verdammt noch mal, am Anfang eines Satzes, nach dem Punkt, das nächste Wort mit einem großem Anfangsbuchstaben zu schreiben haben!
Schreiben Sie sich und Ihre Sätze doch so klein wie Sie wollen. Aber lassen Sie dem Anfang seine Würde. Schreiben Sie ihn groß.  

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Werter Griebe, (keine/2) (#36)
von Felizitas Arneth
verfasst am 24.8.2006 um 10:56:28

schön, dass Sie wieder da sind! Wirklich!

Habe ich mich nun schreiberzieherischen maßnahmen zu unterwerfen?

 

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doch noch was: (keine/1) (#34)
von Felizitas Arneth
verfasst am 23.8.2006 um 23:31:34

und wenn „jemand” nur für sich selbst seinen senf dazu gibt. aus senfüberschuss oder so? oder weil er sonst vergisst, wie senf aussieht? oder weil dann das „andere” bunter wird, offensichtlicher, garniert, mit snef besser schmeckt…

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Segen der Trittbrettfahrer (keine/0) (#30)
von Joscha Bach
verfasst am 23.8.2006 um 16:11:53

Die Bewertungen durch Nichtschreibende empfinde ich als sehr wertvollen Beitrag zum Forum, fast so gut wie eigene Beiträge und viel schneller zu verarbeiten als Kommentare.

Das Problem mit der impliziten Benotung ist natürlich gräßlich. Vielleicht besteht ein guter Ausweg darin, aus der Bewertung weniger eine Wertzuschreibung als ein Sortierwerkzeug zu machen, das jedem einzelnen Leser nützt, statt als Strafe empfunden zu werden.

Vielleicht kann man es so machen:

  • Das Bewertungstool wird ein Filterwerkzeug, man kann beim Lesen für jeden Kommentar markieren, ob man ihn als ganz inakzeptabel einstuft (entspricht Nullung), ob man ihn nach Zurkenntnisnahme nicht mehr angezeigt haben will (die Threads sind schließlich sehr lang und unübersichtlich), ob man sie „behalten” will, also für die dargestellte Diskussion sehr wertvoll findet (entspricht vielleicht „4”), oder ob man sie sogar besonders toll findet und daher mit einem Rahmen/helleren Hintergrund hervorhebt (enspricht „5”). Diese Änderungen werden sofort durchgeführt - sie sollen vor allem beim Sortieren des bereits gelesenen helfen, wenn man später wieder in einen Thread hineinschaut.
  • Nur die Empfehlungen (5) und Verdammungen (0) werden namentlich angezeigt („Dieser Beitrag wird von Felizitas und Mirja besonders empfohlen”; „Diesen Beitrag stufen Ralf und Ursula als inakzeptabel ein”). Auf diese Weise kann man unbeabsichtigte Diskriminierung vermeiden, hat den „Superlobeffekt” drin und gleichzeitig gibt es soziale Kontrolle, die „Bewertungskartelle” und „Rachebewertung” einschränkt.
  • Die eigentlichen Bewertungsstufen werden anonymisiert, aber intern zur Organisation des Forums genutzt. Die Forensoftware stellt dabei für jeden Nutzer fest, wie sehr sein Urteil mit dem jeder anderen Person übereinstimmt. Dementsprechend werden die einzelnen Urteile gewichtet. Wenn die Software merkt, dass Ralf und Joachim fast immer gleich abstimmen, dann bekommt Ralfs Bewertung für Joachims Kommentargüteanzeige fast dasselbe Gewicht wie seine eigene. Wenn die Software merkt, dass Joachims Urteil mit dem von Jochen fast nie übereinstimmt, dann hat das Urteil Joachims für die Anzeige von Jochen nur einen geringen Einfluß und umgekehrt.

Vorteil dieses Modells: es gibt kein absolutes Urteil; jeder bekommt genau das Nensch serviert, das er selbst am besten findet. Trotzdem bekommt jeder ein differenziertes Feedback auf die Kommentare.
Nachteil dieses Modells: es gibt kein absolutes Urteil; vielleicht laufen die Ansichten, was gut und was nicht gut ist, stark auseinander (allerdings wird dem durch 0 und 5 eine Grenze gesetzt).

Gibt es bessere Lösungen? Kann man das System unterlaufen?

Beispielsweise kann man auch für jeden Teilnehmer ein „globales Gewicht”, einen „Reputationswert” ausrechnen und die Noten bestimmen wie bisher. Wenn man findet, ein „Trittbrettfahrer” würde unzutreffend bewerten, und man traut seinem Urteil nicht, dann klickt man neben der Bewertung dieser Person ein „Stimme nicht zu!” an. Mit der Zeit wird dadurch die Reputation dieser Person vermindert (sie muß natürlich nirgendwo angezeigt werden). Vorteil: dadurch wird Nensch vielleicht einheitlicher und Bewertungen werden differenzierter, aber um den Preis größerer persönlicher Animositäten.

[ Bezug ]



Implementierung (keine/0) (#31)
von Ralf Poschmann
verfasst am 23.8.2006 um 16:59:23

Ich bin ein großer Befürworter einfacher Softwarelösungen. Die einfachste Lösung für eine Kommentarbewertung ist, dass es keine gibt. Die zweiteinfachste, dass jeder eine Bewertung abgeben kann, die angesehen werden kann, aber keinerlei Auswirkungen hat. Deine letzte Lösung ist durch so einfach gestrickte Geister wie mich nicht zu implementieren.

Ich erinnere daran, dass selbst der Mechanismus der Beitragsabstimmung mit der Differenzierung von Ressort und Titelseite, der Zeitbegrenzung und der Einbeziehung der Kommentarbewertungen von den meisten niemals begriffen wurde.

[ Bezug ]



Jaja. (keine/0) (#32)
von Joscha Bach
verfasst am 23.8.2006 um 17:44:11

Implementierung kommt nicht, bevor ich kann. Bis dahin hole ich aber gern Meinungen ein. Die Programmierung ist auch einfach: es genügt, neben den bisherigen Kommentarbewertungslisten eine Gewichts-Matrix über die Benutzer aufzubauen (besser ist vermutlich eine Table für jeden Teilnehmer, weil die Matrix quadratisch mit der Anzahl angemeldeter Nutzer wächst, die Tabelle aber deutlich langsamer, solange die meisten nicht viel bewerten). Mit jeder Bewertung wird die Tabelle geupdated, und beim Rendern der Kommentare muß sie halt abgefragt werden.

Übrigens darf das System intern beliebig kompliziert sein. Wichtig ist, dass ein einfach zu benutzen ist. Das Interface zu dem vorgeschlagenen System unterscheidet sich vom jetzigen gar nicht. Nur die Anzeige wäre anders: wenn man neugierig die differenzerte Aufschlüsselung anklickt, steht da:
„Dieser Kommentar wird von Ralf Poschmann und Simone Haas besonders empfohlen. 3 Teilnehmer haben den Kommentar nach dem Lesen weggelegt, 12 Teilnehmer finden den Kommentar lesenswert. Der nach Übereinstimmungen gewichtete Bewertungsschnitt liegt bei 4,21.”

[ Bezug ]



deine ehrlichkeit (keine/0) (#27)
von Felizitas Arneth
verfasst am 23.8.2006 um 00:18:52

mag ich gern!

[ Bezug ]


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