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Diskurse mit System
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Nensch ist interdisziplinär: Veröffentlicht werden journalistische, wissenschaftliche und literarische Texte. Sie schreiben und diskutieren gern? Dann sind Sie hier richtig. Lesen Sie, wie Nensch funktioniert.
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Wirtschaft Geld muß fließen. Oder? |
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Nebenleben (Wirtschaft)
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Gedicht von Hans-Joachim Griebe, veröffentlicht am 25.5.2007 um 13:40:16
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Unbegreiflich: Jeden Morgen
diese Sorgen, die dich frühstücken,
und die Menschen, die dir jeden Morgen
Zuneigung borgen.
Das Haus verlassen,
Auto fahren, Autos hassen,
Pförtner grüßen,
Wasser lassen
und den Rest der Firma auch.
Dann kommt der Schreibtisch
auf dich zu.
Dann später noch das Wesen mit den Hüften, Schenkeln
Dann spätestens um zwei das
Nichts.
Frühstücken, Reimwort?,
liest du in deinem Oktavheft in der Kantine.
Und ißt, was angeboten wird:
Falscher Hase mit Rotkohl.
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Pflanzen wir doch das Öl (Wirtschaft)
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Kommentar von Balbina Laye, veröffentlicht am 18.2.2006 um 22:58:20
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Die letzten Kriege in Afghanistan, Irak und Tschetschenien wurden und werden wegen Ressourcen geführt - wegen Erdöl. Kriege sind das Absurdeste, das sich Menschen je ausgedacht haben, aber Kriege wegen Erdöl zu führen ist vielleicht das Absurdeste des Absurden. Dabei wäre es doch so einfach, das scheinbare Problem der Ressourcen zu lösen.
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Das Märchen vom privaten Strommarkt (Wirtschaft)
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Bericht von Lothar Struck, veröffentlicht am 13.9.2005 um 14:15:11
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Im derzeitigen Wahlkampf spielt die Strompolitik erstaunlicherweise nur eine untergeordnete Rolle, obwohl sich eindeutige Hinweise finden lassen, dass bei einem Regierungswechsel nicht nur die Anschubsubventionen für regenerative Energien „auf dem Prüfstand” geraten (also abgeschafft werden), sondern stattdessen verstärkt wieder auf Stromerzeugung mit Kernkraftwerken gesetzt werden soll. Der von der rot-grünen Regierung mit der Industrie mühsam ausgehandelte Kompromiss zum Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland wird ausgehoben.
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Warum in Gewürzgurkengläsern keine 100-Gramm-Gurken sein können (Wirtschaft)
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Testbericht von Ralf Poschmann, veröffentlicht am 8.6.2005 um 11:56:57
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Gestern bekam ich von einer Kollegin eine Gewürzgurkendose geschenkt (warum ist wieder eine andere Geschichte), 13 cm hoch, 5,5 cm Durchmesser. Am Nachmittag, als der kleine Hunger von zwischendurch kam, öffnete ich sie mit Hilfe der sich am Deckel befindlichen Lasche, die genau wie bei einer, dem geneigten Leser sicher besser bekannten Bierdose funktioniert. Großmütig hatte ich zuvor meinem, sich im Zimmer befindlichen Kollegen versprochen, ihm eine von den sich sicher zahlreich in der Dose befindlichen Gürkchen abzugeben.
Wie groß war jedoch meine Überraschung, als sich aus der Soße nur eine einzige Gurke erhob und mir entgegen strebte. Mein Kollege lachte sich derweil schlapp, gottseidank verzichtete er aber kurze Zeit später auf mein Angebot.
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Alles wird gut (Wirtschaft)
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Anekdote von Hartmut Stoepler, veröffentlicht am 25.11.2004 um 13:38:49
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Milch <piep>, Müsli <piep>, Wurst <piep>, Toast <piep>, Schokolade <piep> - als letztes zieht die Kassiererin die Butter über den Scanner. <Piep> Auf dem Display erscheint in leuchtend grünen Buchstaben: Butter 0,79. Notration - bis morgen reicht es, denkt sich Patrick. Direkt vom Flughafen kommend, ist Patrick einkaufen gegangen. Vier Jahre lebte er im tiefsten Dschungel Brasiliens und studierte dort die archaische Lebensweise der Indaktua-Indianer. Die Verkäuferin schüttelt den Kopf. „Da haben Sie aber nicht aufgepasst! Das macht dann fünfzig Euro, Name, Adresse und Telefonnummer.”
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Schokolausi (Wirtschaft)
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Testbericht von Joachim Fildhaut, veröffentlicht am 15.11.2004 um 13:58:40
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Sympathieträger zum Kopfabbeißen gesucht - neun Schokonikoläuse gefunden. Soll man da einfach den leckersten kaufen? Welcher ist das? Oder soll es ein billiges Modell sein, das dennoch was hermacht?
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OPEL und andere Katastrophen (Wirtschaft)
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Kommentar von Helmut Schultze, veröffentlicht am 16.10.2004 um 11:23:27
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Was wir derzeit in Bochum und anderswo erleben ist der Kampf ums Überleben.
Tausende von OPEL-Mitarbeitern stehen am Rande des Abgrunds, ihren Job
zu verlieren und in eine ungewisse, kaum gesicherte Zukunft zu stürzen. Es
ist ihr gutes Recht, zu kämpfen, jeder vernünftige Mensch würde das tun.
Die Frage stellt sich allerdings, inwieweit dieser Kampf gewonnen werden kann. Denn
die Ursachen für die Misere liegen weit zurück in der Vergangenheit und
sind durch kurzfristige Kampfmaßnahmen nicht zu beseitigen.
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